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O-Ring Lexikon

Zugfestigkeit

Die Zugfestigkeit gibt an, welche Spannung ein O-Ring-Werkstoff maximal aushält, bevor er reißt. Sie ist ein grundlegender Kennwert für die mechanische Belastbarkeit eines Elastomers.

Was ist die Zugfestigkeit?

Die Zugfestigkeit ist die höchste Zugspannung, die ein Probekörper beim Auseinanderziehen erträgt, bevor er bricht. Sie wird im Zugversuch ermittelt und in Megapascal (MPa) oder Newton je Quadratmillimeter angegeben. Der Wert bezieht sich auf den Ausgangsquerschnitt der Probe. Zusammen mit der Bruchdehnung beschreibt die Zugfestigkeit, wie stark und wie dehnbar ein Werkstoff ist.

Warum die Zugfestigkeit bei O-Ringen wichtig ist

Ein O-Ring muss bei der Montage gedehnt werden, ohne zu reißen, und im Betrieb Druck sowie Verformung standhalten. Eine ausreichende Zugfestigkeit stellt sicher, dass der Ring diese Belastungen verträgt. Wichtig ist allerdings: Die Zugfestigkeit beschreibt das kurzfristige Versagen unter Zug. Für die Dichtfunktion sind im Dauerbetrieb weitere Kennwerte entscheidend, etwa Druckverformungsrest und Rückstellkraft sowie die Beständigkeit gegen Temperatur und Medien. Ein hochfester Werkstoff allein ist also noch keine Garantie für eine dauerhaft dichte Verbindung.

Das Wichtigste in Kürze
  • Maximale Zugspannung bis zum Bruch, angegeben in MPa.
  • Wird im Zugversuch nach genormtem Verfahren ermittelt.
  • Wichtig für Montage und Belastbarkeit, aber nicht allein entscheidend für die Dichtfunktion.

Welche Werkstoffe welche mechanischen Eigenschaften mitbringen, zeigen die Datenblätter. Den passenden Werkstoff für Ihre Anwendung finden Sie in unserem Sortiment.

Zu den Datenblättern →
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