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O-Ring Lexikon

Shorehärte

Die Shorehärte gibt an, wie weich oder hart ein O-Ring-Werkstoff ist. Gemessen wird sie mit einem genormten Prüfgerät auf einer Skala von 0 bis 100, bei O-Ringen meist in Shore A.

Was ist die Shorehärte?

Die Shorehärte beschreibt den Widerstand eines Elastomers gegen das Eindringen eines genormten Prüfkörpers. Je tiefer der Prüfkörper eindringt, desto weicher das Material und desto niedriger der Shore-Wert. Für weiche bis mittelharte Werkstoffe wie die meisten O-Ring-Elastomere wird die Skala Shore A verwendet, für harte Werkstoffe wie PTFE die Skala Shore D. Ein typischer O-Ring liegt bei etwa 70 bis 90 Shore A.

Warum die Shorehärte bei O-Ringen wichtig ist

Die Härte bestimmt das Verhalten der Dichtung im Einbauraum. Weichere O-Ringe (etwa 70 Shore A) schmiegen sich besser an Oberflächen an und dichten schon bei geringer Verpressung, sind aber anfälliger für Spaltextrusion bei hohem Druck. Härtere O-Ringe (etwa 90 Shore A) widerstehen hohem Druck und engen Spalten besser, brauchen dafür mehr Verpressung. Die richtige Härte ist also immer eine Abwägung aus Druck, Spaltmaß und Oberfläche.

Härte im NH-Sortiment

Die Werte werden als gerundeter Nennwert mit einer Toleranz von ±5 Shore kommuniziert:

  • FKM: 70 bis 75 Shore A
  • FFKM (ECOLAST®): 70 bis 90 Shore A je nach Mischung
  • FEP-ummantelt: 90 Shore A
  • PTFE: 60 Shore D
Das Wichtigste in Kürze
  • Shorehärte misst, wie hart ein O-Ring ist, meist in Shore A, bei PTFE in Shore D.
  • Weich dichtet leichter, hart widersteht Druck und Spaltextrusion besser.
  • Die genaue Härte je Mischung steht im jeweiligen Datenblatt.

Die Härte jeder Mischung finden Sie in den jeweiligen Datenblättern. Den passenden Werkstoff für Ihre Anwendung finden Sie in unserem Sortiment.

Zu den Datenblättern →
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