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O-Ring Abmessungen und Normen im Überblick

ISO 3601, AS568, DIN und Co.: Welche Norm welche O-Ring Größen festlegt und wie Sie die passende Tabelle für Ihre Anwendung finden, kompakt im Überblick.

Luke Williams
Luke Williams
Herr der O-Ringe·NH O-RING Akademie
Aktualisiert September 202611 Min. Lesezeit
d124,99 mm d23,53 mm AS568ZOLL 24,99 × 3,53 mm
Das Wichtigste in Kürze
  • Jede O-Ring Größe besteht aus zwei Maßen: Innendurchmesser (d1) und Schnurstärke (d2), zum Beispiel 20 x 2 mm.
  • Je nach Region, Industrie und Anwendung dominieren verschiedene O-Ring Normen mit eigenen Größentabellen.
  • AS568 (SAE, Luftfahrt) ist zollbasiert, ISO 3601 ist das umfassende internationale Regelwerk mit fünf Teilen von Abmessungen bis Werkstoffen.
  • Britische (BS 1806, BS 4518), schwedische (SMS 1586), japanische (JIS B2401) und französische (NF T 47-501) Normen ergänzen das Bild, teils in Zoll, teils metrisch. Die deutsche DIN 3771 ist seit 2010 durch die ISO 3601 abgelöst.
  • Generische metrische Größen sind gut verfügbar, entsprechen aber nicht zwingend einer Norm.
  • Genormte O-Ringe punkten bei Preis, Verfügbarkeit und Qualität gegenüber Sondergrößen.
Zuletzt aktualisiert am 30. September 2026 · Autor: Luke Williams, „Herr der O-Ringe“

Warum O-Ring Tabellen Sicherheit bringen

Die Verwendung von O-Ring Tabellen bringt Standardisierung und damit Sicherheit. Egal ob bei der Auslegung eines technischen Systems oder bei der Ersatzbeschaffung im Rahmen von Wartung und Reparatur: Es bringt deutliche Vorteile, auf normgerechte O-Ringe zu setzen. Selbst die Umrüstung bestehender Maschinen oder Anlagen auf genormte O-Ringe kann sich durch geringere Folgekosten lohnen.

Dabei gilt es jedoch eins zu beachten: Je nach Region auf der Welt, Industrie oder Anwendungszweck dominieren verschiedene O-Ring Normen mit eigenen Größentabellen. Hier bekommen Sie den Überblick über die gängigen Normen und ihre Besonderheiten.

Grundlagen

O-Ring Bemaßung: so lesen Sie eine Größe

Jede O-Ring Größe wird durch zwei Maße beschrieben: den Innendurchmesser d1 und die Schnurstärke d2, also den Durchmesser des runden Querschnitts. Beide werden in Millimeter angegeben, in zollbasierten Normen zusätzlich in Zoll. Die Norm legt fest, welche Kombinationen von d1 und d2 es als Standardgröße gibt.

d1 d1 + 2 x d2 QUERSCHNITT, VERGRÖSSERT d2 d1 d1 + 2 x d2 QUERSCHNITT VERGRÖSSERT d2
Innendurchmesser und Schnurstärke bestimmen jede O-Ring Größe, der Außendurchmesser ergibt sich daraus. Beispiel: Ein O-Ring 20 x 2 hat 24 mm Außendurchmesser.

Drei Schreibweisen, die Sie kennen sollten

Metrisch
20 x 2

Innendurchmesser x Schnurstärke in Millimeter. So schreiben DIN 3771, SMS 1586 und die generischen metrischen Größen.

AS568
AS568-014

Größennummer aus der AS568-Tabelle. Sie steht für 12,42 x 1,78 mm.

BS 4518
0031-16

Innendurchmesser vierstellig, Schnurstärke zweistellig, jeweils in zehntel Millimeter: 3,1 x 1,6 mm.

Wegweiser

Welche Norm passt? Der Normen-Wegweiser

Welche Tabelle die richtige ist, hängt vor allem davon ab, woher die Maschine oder die Zeichnung stammt. Wählen Sie die Herkunft, der Wegweiser zeigt die üblichen Normen und führt direkt zur Größentabelle.

Woher stammt die Maschine oder Zeichnung?
ISO 3601metrisch

Die heute gültige Norm, auch in Deutschland. Seit 2008 enthält sie auch die zölligen Größen aus AS568.

Beispiel 12,42 x 1,78 mm
1,781,802,622,653,533,555,305,336,997,00
DIN 3771metrisch

Die frühere deutsche Norm, seit 2010 durch die ISO 3601 abgelöst. In älteren Anlagen und Zeichnungen ist sie weiter verbreitet.

Beispiel 40 x 3,55 mm
1,82,653,555,37,0
Vergleich

Alle Normen im Vergleich

Die Tabelle fasst Herkunft, Maßsystem und ein Größenbeispiel jeder Norm zusammen. Welche Schnurstärken die Normen gemeinsam haben, zeigt die Übersicht darunter.

NormHerkunft / BereichMaßsystemGrößenbeispiel
AS568SAE, LuftfahrtZoll (führend)12,42 x 1,78 mm
ISO 3601Internationalmetrisch12,42 x 1,78 mm
DIN 3771Deutschland, bis 2010metrisch40 x 3,55 mm
BS 1806GroßbritannienZoll12,42 x 1,78 mm
BS 4518Großbritannienmetrisch29,6 x 2,4 mm
SMS 1586Schwedenmetrisch17,3 x 2,4 mm
JIS B2401Japanmetrisch und Zoll34,4 x 3,1 mm
NF T 47-501Frankreichmetrisch32,5 x 2,65 mm
Generischherstellerübergreifendmetrisch20 x 2 mm

Schnurstärken im Vergleich

Die Übersicht zeigt, welche Normen sich Schnurstärken teilen. Das hilft, wenn eine Größe aus einer Norm durch eine gleichwertige aus einer anderen ersetzt werden soll.

Zöllige ReiheMetrische EntsprechungReihe 1,6 bis 8,4 mm
Zöllige Reihe und metrische Entsprechungje Spalte höchstens 0,03 mm Unterschied
Schnurstärke d2 in mm≈ 1,8≈ 2,6≈ 3,5≈ 5,3≈ 7,0
AS568
1,78
2,62
3,53
5,33
6,99
ISO 3601
1,781,80
2,622,65
3,533,55
5,335,30
6,997,00
BS 1806
1,78
2,62
3,53
5,33
6,99
DIN 3771
1,8
2,65
3,55
5,3
7,0
NF T 47-501
1,8
2,65
3,55
5,3
7,0
Reihe 1,6 bis 8,4 mmBS 4518 und SMS 1586 vollständig, JIS B2401 teilweise
Schnurstärke d2 in mm1,62,43,05,78,4
BS 4518
1,6
2,4
3,0
5,7
8,4
SMS 1586
1,6
2,4
3,0
5,7
8,4
JIS B2401nicht enthalten
2,4
nicht enthalten
5,7
8,4

Außerdem: JIS B2401 hat eigene Schnurstärken (1,5 · 1,9 · 2,0 · 3,1 · 3,5 · 4,0 · 6,0 · 10,0 mm). AS568, ISO 3601 und BS 1806 enthalten einige kleine Größen mit 1,02 bis 1,52 mm, BS 1806 auch 1,63 mm. Unsere Tabelle gängiger metrischer Maße reicht von 1 bis 6 mm.

AS568, ISO 3601 und BS 1806 teilen sich die zöllige Reihe von 1,78 bis 6,99 mm. ISO 3601 enthält dazu die metrische Reihe von 1,8 bis 7,0 mm, die auch DIN 3771 und NF T 47-501 nutzen. BS 4518 und SMS 1586 folgen der Reihe von 1,6 bis 8,4 mm, JIS B2401 teilt sich daraus 2,4, 5,7 und 8,4 mm.

AS568 (SAE, Luftfahrt)

HerkunftSAE, Luftfahrt
MaßsystemZoll (führend)
Größenbeispiel12,42 x 1,78 mm
Typische Schnurstärken (mm)
1,782,623,535,336,99

Die Society of Automotive Engineers (SAE) hat die Maßtabelle für O-Ringe erstmalig im Jahr 1971 veröffentlicht. Seitdem hat es mehrere Neufassungen gegeben, wobei derzeit die Revision F die gültige Ausgabe darstellt. In der Praxis ist diese Unterscheidung jedoch nicht von besonderer Relevanz, da die O-Ring Größen gemäß der Tabelle keine Veränderung erfahren haben.

Die Norm stellt einen Standard für die Luftfahrt dar und bezieht sich auf O-Ringe für Dichtungsanwendungen und Rohrverschraubungen mit geradem Gewinde. O-Ringe nach AS568 sind mit Schnurstärken von ca. 1,02 mm bis 6,99 mm und Innendurchmessern von bis zu ca. 660 mm verfügbar. Die Definition in Zoll ist jedoch führend. Jede Größe trägt eine dreistellige Nummer, zum Beispiel AS568-014 für 12,42 x 1,78 mm.

Auch in Regionen mit einem vorherrschenden metrischen System kann es aufgrund der problemlosen Verfügbarkeit der O-Ringe sinnvoll sein, Abdichtungen nach dieser Norm auszulegen. O-Ringe aus der AS568-Tabelle sind in vielen unterschiedlichen Werkstoffen erhältlich. Mit der letztgültigen Fassung der ISO 3601 entsprechen sich die Querschnittsdurchmesser nach AS568 bis auf Abweichungen im Bereich von hundertstel Millimetern.

ISO 3601 (International)

HerkunftInternational
Maßsystemmetrisch
Größenbeispiel12,42 x 1,78 mm
Typische Schnurstärken (mm)
1,781,802,622,653,533,555,305,336,997,00

Die ISO 3601 umfasst in ihrer letzten Fassung weit mehr als nur eine Tabelle genormter O-Ring Größen. Seit 2008 enthält sie auch die zölligen Größen aus AS568. Während zulässige Oberflächenabweichungen (Teil 3) schon länger Bestandteil der Norm waren, regelt Teil 5 nun noch weitere Themenbereiche.

Mit dieser Ergänzung deckt die O-Ring Norm auch Rezepturen und Qualitätsanforderungen an O-Ringe ab. Dafür bezieht sich die Norm vor allem auf den Vulkanisierungsgrad, der sich mittels Härte und Druckverformungsrest bestimmen lässt. Damit stellt die Norm ein umfassendes Regelwerk für die Verwendung von O-Ringen dar:

  1. Teil 1Abmessungen
  2. Teil 2Einbauräume
  3. Teil 3Oberflächenfehler
  4. Teil 4Stützringe
  5. Teil 5Werkstoffe

Mit diesen Regelungsbereichen sind die wesentlichen Einflussfaktoren für ein funktionierendes Dichtungssystem abgedeckt. Was Toleranzklassen, Sortenmerkmale und Stützringe im Einzelnen bedeuten, erklärt unser Leitfaden zur ISO 3601.

DIN 3771 (Deutschland, bis 2010)

HerkunftDeutschland, bis 2010
Maßsystemmetrisch
Größenbeispiel40 x 3,55 mm
Typische Schnurstärken (mm)
1,82,653,555,37,0

DIN 3771 war über Jahrzehnte die deutsche Norm für O-Ringe in der Fluidtechnik. Seit 2010 ist sie durch die ISO 3601 abgelöst, ihre Maße finden sich aber weiter in älteren Anlagen, Zeichnungen und Stücklisten.

Die Größen folgen dem Schema ID x C/S: 40 x 3,55 bedeutet 40 mm Innendurchmesser und 3,55 mm Schnurstärke. Die Schnurstärken reichen von 1,8 bis 7 mm, die Innendurchmesser von 1,8 bis 670 mm. Aufbau, Toleranzen und das Verhältnis zur ISO 3601 erklärt unser Beitrag zur DIN 3771.

BS 1806 (Großbritannien, Zoll)

HerkunftGroßbritannien
MaßsystemZoll
Größenbeispiel12,42 x 1,78 mm
Typische Schnurstärken (mm)
1,782,623,535,336,99

Diese britische Norm enthält eine Tabelle mit Zollabmessungen für Innendurchmesser und Querschnittsdurchmesser von O-Ringen. Die Norm umfasst fünf Gruppen von O-Ring-Querschnitten, die sich mit AS568 decken. Darüber hinaus definiert die Tabelle von BS 1806 jedoch noch weitere dazwischenliegende Größen.

BS 4518 (Großbritannien, metrisch)

HerkunftGroßbritannien
Maßsystemmetrisch
Größenbeispiel29,6 x 2,4 mm
Typische Schnurstärken (mm)
1,62,43,05,78,4

Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine britische Norm. Die Größentabelle für O-Ringe bezieht sich in diesem Fall jedoch auf metrische Maße. Jede O-Ring Dimension erhält als Kennzeichen eine ID, die sich aus dem jeweiligen Innendurchmesser (Angabe vierstellig in zehntel Millimeter) und dem Querschnitt (ebenfalls in zehntel Millimeter) zusammensetzt.

Getrennt werden beide Maße durch einen Bindestrich, sodass die Referenz 0031-16 einen O-Ring mit einem Innendurchmesser von 3,1 mm und einer Schnurstärke von 1,6 mm bezeichnet. Insgesamt umfasst die Tabelle 203 verschiedene Größen. 1,6 mm ist gleichzeitig die kleinste Schnurstärke in der bis 8,4 mm reichenden Tabelle.

SMS 1586 (Schweden)

HerkunftSchweden
Maßsystemmetrisch
Größenbeispiel17,3 x 2,4 mm
Typische Schnurstärken (mm)
1,62,43,05,78,4

SMS 1586 ist der schwedische mechanische Standard (Sveriges Mekanstandardisering) für O-Ringe. Die Kennzeichnung der Größen aus der Maßtabelle erfolgt im Format ID x C/S. Dabei steht ID für den Innendurchmesser in Millimeter, C/S für den Querschnittsdurchmesser in Millimeter. In dieser Hinsicht deckt sich die Norm mit DIN 3771.

Zusätzlich führt SMS 1586 zwei anwendungsbezogene Kennzeichnungen für O-Ringe ein:

  • D: statische und dynamische Anwendungen
  • S: nur für statische Anwendungen

JIS B2401 (Japan)

HerkunftJapan
Maßsystemmetrisch und Zoll
Größenbeispiel34,4 x 3,1 mm
Typische Schnurstärken (mm)
1,51,92,02,43,13,54,05,76,08,410,0

Bei der Norm JIS B2401 handelt es sich um den japanischen Industriestandard für O-Ringe. Die Tabelle enthält sowohl eine Serie von O-Ringen in metrischen als auch in zölligen Abmessungen. Was die metrischen Dimensionen angeht, so beinhaltet die Norm die O-Ring Größen gemäß der Tabelle von ISO 3601.

NF T 47-501 (Frankreich)

HerkunftFrankreich
Maßsystemmetrisch
Größenbeispiel32,5 x 2,65 mm
Typische Schnurstärken (mm)
1,82,653,555,37,0

Die Maßtabelle der französischen Norm ähnelt ISO 3601. Zusätzlich umfasst sie Teile von DIN 3771, die sich auf O-Ringe für die Fluidtechnik mit besonderer Maßgenauigkeit bezieht. Über diese Normen hinausgehend, enthält NF T 47-501 einige spezifische Bezeichnungen für Klassen von O-Ringen.

Generische und metrische Abmessungen

Herkunftherstellerübergreifend
Maßsystemmetrisch
Größenbeispiel20 x 2 mm
Typische Schnurstärken (mm)
1,01,52,02,53,04,05,06,0

Neben den Größentabellen spezifischer Normen lassen sich O-Ringe auch in generischen metrischen Größen beziehen. Diese können zwar einer Standardgröße aus einer oder mehreren Tabellen entsprechen, müssen es aber nicht. Obwohl es sich nicht zwangsläufig um O-Ringe in genormten Dimensionen handelt, ist die Verfügbarkeit grundsätzlich gut.

Das liegt daran, dass O-Ring Hersteller auf breiter Basis über die entsprechenden Werkzeuge für die Herstellung verfügen. Gängig ist auch hier die Kennzeichnung im Format ID x C/S, also Innendurchmesser x Schnurstärke.

Vorteile von genormten O-Ring Tabellen

Genormte O-Ringe sollten überall wo möglich zum Einsatz kommen. Preis, Verfügbarkeit und eine zuverlässig hohe Qualität sprechen für standardisierte Dichtungselemente.

Preis
O-Ringe von Normlisten werden in großen Stückzahlen mit wirtschaftlichen Fertigungsverfahren hergestellt. So lassen sich auch O-Ringe aus besonders hochwertigen Werkstoffen zu attraktiven Konditionen anbieten.
Verfügbarkeit
Gängige O-Ringe von Normlisten sind kurzfristig verfügbar und in der Regel sogar ab Lager lieferbar. Das zählt bei geplanten Wartungen ebenso wie bei einem plötzlichen Ausfall im laufenden Betrieb.
Qualität
Sondergrößen erfordern spezielle Werkzeuge oder abweichende Prozesse, bei denen stabile Produktionsbedingungen schwerer zu erreichen sind. O-Ringe in genormten Größen weisen daher tendenziell geringere Toleranzen und bessere Werkstoffeigenschaften auf.
Werkzeuge

Größe finden: Tabellen und Werkzeuge

Mit diesen Werkzeugen kommen Sie von der Norm zur konkreten Größe und zum passenden Einbauraum.

Häufige Fragen

Welche O-Ring Norm ist die wichtigste?
Eine pauschal wichtigste Norm gibt es nicht. ISO 3601 ist das umfassendste internationale Regelwerk und deckt Abmessungen, Einbauräume, Oberflächenfehler, Stützringe und Werkstoffe ab. In der Luftfahrt und im zollgeprägten Raum dominiert AS568. Welche Norm passt, hängt von Region, Industrie und Anwendung ab.
Worin unterscheiden sich AS568 und ISO 3601?
AS568 ist zollbasiert und stammt von der SAE, ISO 3601 ist metrisch und international. Mit der letztgültigen Fassung der ISO 3601 entsprechen sich die Querschnittsdurchmesser beider Normen bis auf Abweichungen im Bereich von hundertstel Millimetern.
Wie lese ich eine O-Ring Größe wie 20 x 2?
Die erste Zahl ist der Innendurchmesser d1, die zweite die Schnurstärke d2, beide in Millimeter. 20 x 2 steht also für 20 mm Innendurchmesser und 2 mm Schnurstärke. Der Außendurchmesser ergibt sich aus d1 + 2 x d2, hier 24 mm.
Was bedeutet AS568-014?
AS568 nummeriert ihre Größen dreistellig. AS568-014 steht für einen O-Ring mit 12,42 mm Innendurchmesser und 1,78 mm Schnurstärke. In der zölligen Originalangabe sind das 0,489 x 0,070 Zoll.
Was bedeutet eine Bezeichnung wie 0031-16 nach BS 4518?
Bei BS 4518 setzt sich die ID aus Innendurchmesser und Querschnitt zusammen, beide vierstellig beziehungsweise zweistellig in zehntel Millimeter. Die Referenz 0031-16 bezeichnet einen O-Ring mit 3,1 mm Innendurchmesser und 1,6 mm Schnurstärke.
Sind generische metrische O-Ringe genormt?
Nicht zwangsläufig. Generische metrische Größen können einer Standardgröße aus einer oder mehreren Tabellen entsprechen, müssen es aber nicht. Die Verfügbarkeit ist dennoch gut, da Hersteller breit über die nötigen Werkzeuge verfügen.
Warum lohnen sich genormte O-Ringe?
Genormte O-Ringe überzeugen bei Preis, Verfügbarkeit und Qualität. Sie werden in großen Stückzahlen mit wirtschaftlichen Verfahren gefertigt, sind oft ab Lager lieferbar und weisen durch stabile Produktionsbedingungen tendenziell geringere Toleranzen und bessere Werkstoffeigenschaften auf als Sondergrößen.
Wie finde ich die passende O-Ring Größe?
Mit Innendurchmesser und Schnurstärke finden Sie die passende Größe in den O-Ring Tabellen. Liegt Ihnen ein vorhandener O-Ring vor, messen Sie ihn korrekt aus und gleichen die Werte mit der jeweiligen Normtabelle ab.
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„Ich bin überzeugt, dass wir unser Wissen teilen sollten. Ich hoffe, dieser Beitrag beantwortet Ihre Fragen zu O-Ring Abmessungen und Normen. Wenn nicht, melden Sie sich jederzeit bei uns, wir helfen gerne weiter.“
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