Weichmacher
Was ist ein Weichmacher?
Ein Weichmacher ist eine niedermolekulare Substanz, die zwischen die Polymerketten eingelagert wird und deren Beweglichkeit erhöht. Das Material wird dadurch weicher, dehnbarer und einfacher zu verarbeiten. Bekannt sind Weichmacher vor allem aus thermoplastischen Kunststoffen wie Weich-PVC. In Elastomeren werden sie eingesetzt, um Härte und Verarbeitungsverhalten gezielt einzustellen.
Warum Weichmacher bei O-Ringen wichtig sind
Weichmacher sind nicht chemisch gebunden, sondern lediglich eingelagert. Sie können daher mit der Zeit an die Oberfläche wandern, ausgasen oder von Medien herausgelöst werden. Die Folge: Der O-Ring schrumpft, verhärtet und verliert seine Rückstellkraft. In anspruchsvollen Anwendungen, besonders bei Lebensmittel-, Pharma- und Hochtemperatureinsatz, ist das ein Risiko.
Die Hochleistungswerkstoffe bei NH O-RING kommen ohne kritische Weichmacher aus. FFKM (ECOLAST), FKM, FEP-ummantelte Typen und PTFE setzen auf eine stabile Polymerstruktur statt auf eingelagerte Weichmacher. Das erklärt ihre lange Lagerfähigkeit, von 10 Jahren bei FKM bis praktisch unbegrenzt bei PTFE, und ihre Beständigkeit bei hohen Temperaturen.
- Weichmacher machen ein Material weicher, sind aber nicht fest gebunden.
- Sie können ausgasen oder ausgewaschen werden, der O-Ring verhärtet und schrumpft.
- NH-Werkstoffe arbeiten ohne kritische Weichmacher und bleiben langzeitstabil.
Welche Werkstoffe ohne kritische Weichmacher auskommen, sehen Sie in unserem Sortiment. Für höchste Reinheit und Langzeitstabilität lohnt ein Blick auf ECOLAST FFKM.
