Weichmacher

Weichmacher sind Chemikalien, die Stoffe weicher und elastischer werden lassen. Sie kommen vor allem in Kunststoffprodukten zum Einsatz, um deren technische Eigenschaften auf den Anwendungszweck hin abzustimmen. 

Die Zugabe von Weichmachern lässt Kunststoffe aufquellen. Wenn die flüchtigen Weichmacherbestandteile ausdünsten oder gelöst werden, verliert das Ausgangsmaterial an Volumen.

Es wird zudem härter, spröder und kann Risse entwickeln. Besonders häufig kommen sogenannte Phthalate als Weichmacher zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Verbindungen der Phthalsäure mit verschiedenen Alkoholen.

#1 Definition Weichmacher

Weichmacher sind chemische Stoffe, die vor allem die Härte und Flexibilität von Stoffen beeinflussen. Mit steigendem Weichmachergehalt sinkt die Härte und die Elastizität nimmt zu. Weichmacher gasen leicht aus oder migrieren in Kontaktmedien wie Fette und Öle.

#2 Bedeutung von Weichmachern

Neben der Produktion von Duroplasten setzt auch die Kautschukverarbeitung auf Weichmacher. Sie kommen in Werkstoffcompounds als Additiv zum Einsatz. In der Dichtungstechnik sind allgemein Bauteile mit geringem Weichmachergehalt zu bevorzugen, da deren technische Eigenschaften eine überlegene Langzeitstabilität aufweisen.

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Kai Becker Mitglied des Teams NH O-RING

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