Innendurchmesser
Was ist der Innendurchmesser?
Ein O-Ring wird durch zwei Maße eindeutig beschrieben: den Innendurchmesser und die Schnurstärke. Der Innendurchmesser, oft mit „d1" bezeichnet, gibt an, wie groß die Öffnung des Rings im Ruhezustand ist. Er wird in Millimeter angegeben, bei zölligen Normen in Zoll. Die übliche Schreibweise lautet Innendurchmesser mal Schnurstärke, zum Beispiel 20,00 x 3,00 mm. Beide Maße haben eigene Toleranzen, die in den jeweiligen Normen festgelegt sind.
Warum der Innendurchmesser bei O-Ringen wichtig ist
Der Innendurchmesser entscheidet darüber, wie der O-Ring auf der Welle oder im Nutgrund sitzt. Ist er zu groß, liegt der Ring lose und kann verrutschen. Ist er zu klein, wird der Ring beim Aufziehen über Gebühr gedehnt, was die Schnurstärke verringert und die Dichtwirkung schwächt. Für eine sichere Auslegung wählt man den Innendurchmesser so, dass eine leichte Vordehnung entsteht, aber keine Überdehnung. Die zulässigen Werte und die Zuordnung zur Nut ergeben sich aus der Norm und der Nutberechnung.
- Innendurchmesser und Schnurstärke beschreiben einen O-Ring eindeutig.
- Schreibweise: Innendurchmesser mal Schnurstärke, etwa 20,00 x 3,00 mm.
- Eine leichte Vordehnung ist gewünscht, Überdehnung schwächt die Dichtung.
Die passenden Maße und Toleranzen finden Sie in unseren Tabellen. Rechnen Sie Ihre Nut sicher aus mit unserer Nutberechnung.