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O-Ring Lexikon

Zulassung Elastomerleitlinie

Die Elastomerleitlinie des Umweltbundesamtes bewertet, ob ein Elastomer stofflich für den Kontakt mit Trinkwasser unbedenklich ist. Sie ist in Deutschland die maßgebliche hygienische Grundlage für Dichtungswerkstoffe im Trinkwasserbereich.

Was ist die Elastomerleitlinie?

Die Elastomerleitlinie wird vom Umweltbundesamt (UBA) herausgegeben. Sie legt fest, welche Ausgangsstoffe in Elastomeren für den Trinkwasserkontakt zulässig sind und welche Migrationsgrenzwerte einzuhalten sind. Geprüft werden unter anderem die Abgabe von Stoffen ins Wasser sowie sensorische Eigenschaften wie Geruch und Geschmack. Die Leitlinie ist Teil der UBA-Bewertungsgrundlagen, zu denen je nach Werkstoff auch eigene Leitlinien für andere Materialgruppen gehören.

Warum die Elastomerleitlinie bei O-Ringen wichtig ist

Dichtungen in der Trinkwasserinstallation dürfen die Wasserqualität nicht beeinträchtigen. Die Elastomerleitlinie stellt die stoffliche Unbedenklichkeit sicher, während das DVGW-Arbeitsblatt W270 das mikrobielle Wachstum bewertet. Beide zusammen bilden in Deutschland den hygienischen Nachweis für elastomere Dichtungen im Trinkwasserkontakt.

Das Wichtigste in Kürze
  • UBA-Bewertungsgrundlage für die stoffliche Unbedenklichkeit im Trinkwasserkontakt.
  • Prüft Migrationsgrenzwerte sowie Geruch und Geschmack.
  • Wird zusammen mit DVGW W270 (mikrobielles Wachstum) betrachtet.

Welcher Werkstoff zu Ihrer Trinkwasseranwendung passt, klären wir gern direkt. Eine Übersicht der Familien finden Sie im Sortiment, Kennwerte je Mischung in den Datenblättern.

Zu den Datenblättern →
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