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O-Ring Lexikon

Zulassung BAM

Eine BAM-Zulassung bescheinigt, dass ein Werkstoff für den Einsatz mit Sauerstoff geeignet ist. Sie wird von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung erteilt und ist überall dort relevant, wo Dichtungen mit hochreinem oder unter Druck stehendem Sauerstoff in Kontakt kommen.

Was ist die BAM-Zulassung?

Die BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung) ist eine deutsche Bundesoberbehörde. Sie prüft unter anderem die Eignung von Werkstoffen für den Sauerstoffbetrieb. Im Fokus steht das Verhalten unter Sauerstoffanreicherung und Druck, weil viele Materialien in sauerstoffreicher Atmosphäre leichter entzündlich sind. Ein BAM-geprüfter Werkstoff hat ein definiertes Prüfverfahren durchlaufen und ist für die jeweils freigegebenen Druck- und Temperaturbereiche gelistet.

Warum die BAM-Zulassung bei O-Ringen wichtig ist

In der Sauerstofftechnik, in der Medizintechnik und in der Gasversorgung können ungeeignete Dichtungswerkstoffe ein Sicherheitsrisiko darstellen. Eine BAM-Freigabe gibt Konstrukteuren und Betreibern die Sicherheit, dass der Werkstoff für den Sauerstoffkontakt geprüft ist. Häufig wird die BAM-Eignung gemeinsam mit weiteren Anforderungen an Reinheit und Medienbeständigkeit gefordert.

[TODO Luke: Führt NH für eine ihrer Mischungen eine BAM-Zulassung? Falls ja, welche Werkstoffe und für welche Druck- und Temperaturbereiche? Bislang ist in den Werkstoffdaten keine BAM-Zulassung hinterlegt.]

Das Wichtigste in Kürze
  • BAM prüft die Eignung von Werkstoffen für den Sauerstoffbetrieb.
  • Relevant in Sauerstofftechnik, Medizintechnik und Gasversorgung.
  • Freigabe gilt für definierte Druck- und Temperaturbereiche.

Welcher Werkstoff zu Ihrer Anwendung passt, klären wir gern direkt. Eine Übersicht aller Familien finden Sie in unserem Sortiment, Kennwerte je Mischung in den Datenblättern.

Zu den Datenblättern →
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