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O-Ring Lexikon

Medienbeständigkeit

Die Medienbeständigkeit gibt an, wie gut ein O-Ring-Werkstoff einem bestimmten Medium standhält, ohne zu quellen, zu verspröden oder sich zu zersetzen. Sie hängt immer vom Werkstoff-Medium-Paar ab.

Was ist die Medienbeständigkeit?

Medienbeständigkeit beschreibt das chemische Verhalten eines Elastomers im Kontakt mit Flüssigkeiten, Gasen oder Dämpfen. Greift ein Medium den Werkstoff an, kann der O-Ring quellen, schrumpfen, verhärten oder seine Rückstellkraft verlieren. Entscheidend ist, dass es keine pauschale Beständigkeit gibt: Ein Werkstoff kann gegen Säuren beständig, gegen bestimmte Lösungsmittel aber empfindlich sein. Deshalb wird die Beständigkeit immer für ein konkretes Werkstoff-Medium-Paar betrachtet, oft zusätzlich abhängig von Temperatur und Konzentration.

Warum die Medienbeständigkeit bei O-Ringen wichtig ist

Die Medienbeständigkeit ist häufig das erste Auswahlkriterium für den Werkstoff. Passt sie nicht, versagt die Dichtung unabhängig von einer noch so sauberen mechanischen Auslegung. FFKM ist gegen nahezu alle Medien beständig und deutlich breiter als FKM, weshalb es sich besonders für aggressive oder wechselnde Medien eignet. FKM deckt ein breites, aber engeres Spektrum ab. Welcher Werkstoff zu Ihrem Medium passt, prüfen Sie am besten werkstoffbezogen, da NH pro Werkstoff eine eigene Beständigkeitsliste pflegt.

Das Wichtigste in Kürze
  • Medienbeständigkeit gilt immer für ein konkretes Werkstoff-Medium-Paar.
  • Unbeständigkeit zeigt sich als Quellung, Versprödung oder Rückstellverlust.
  • FFKM ist besonders breit beständig, deutlich breiter als FKM.

Prüfen Sie die Beständigkeit je Werkstoff im Medienbeständigkeits-Tool. Den passenden Werkstoff finden Sie in unserem Sortiment.

Zum Beständigkeits-Tool →
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