Heißwasserbeständigkeit
Was ist Heißwasserbeständigkeit?
Heißes Wasser und besonders Wasserdampf belasten Dichtwerkstoffe stark. Das Medium dringt in das Material ein, kann es aufquellen lassen und die Vernetzung angreifen, wodurch die Dichtung Elastizität und Rückstellkraft verliert. Heißwasserbeständigkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Werkstoffs, diesen Bedingungen über lange Zeit standzuhalten. Welcher Werkstoff geeignet ist, hängt von Temperatur, Druck und Einwirkdauer ab.
Warum Heißwasserbeständigkeit bei O-Ringen wichtig ist
In der Lebensmittel-, Pharma- und Prozessindustrie werden Anlagen mit heißem Wasser oder Dampf gereinigt und sterilisiert, etwa bei Sterilisation in Place (SIP). Die Dichtungen müssen diese Zyklen dauerhaft überstehen. Ein ungeeigneter Werkstoff quillt auf, wird spröde oder verliert seine Dichtwirkung. Für genau diese Belastung führt NH eine spezialisierte FFKM-Mischung, die ECOLAST-Type für Dampf und Heißwasser.
Werkstoff im NH-Sortiment
- NH5755HT (ECOLAST, FFKM): Dampf und Heißwasser, −15/+330 °C, 75 ±5 Shore A
- Heißwasserbeständigkeit beschreibt die Standfestigkeit in heißem Wasser und Dampf.
- Ungeeignete Werkstoffe quellen auf und verlieren ihre Dichtwirkung.
- Für Dampf und Heißwasser führt NH die FFKM-Type NH5755HT.
Prüfen Sie die Beständigkeit je Werkstoff im Medienbeständigkeits-Tool. Den passenden FFKM-Werkstoff finden Sie in unserem ECOLAST-Sortiment.
