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O-Ring Lexikon

Axialdichtung

Eine Axialdichtung ist eine O-Ring-Anordnung, bei der die Dichtung in Richtung der Bauteilachse verpresst wird. Typisch ist die Abdichtung zwischen zwei planen Flächen, etwa an einem Flansch.

Was ist eine Axialdichtung?

Bei einer Axialdichtung wirkt die Verpressung in Achsrichtung, also senkrecht zur ringförmigen Auflagefläche. Der O-Ring liegt in einer Nut und wird zusammengedrückt, wenn die beiden Bauteile aufeinander gefügt werden. Das unterscheidet sie von der Radialdichtung, bei der die Verpressung quer zur Achse zwischen Innen- und Außendurchmesser erfolgt. Die Axialdichtung ist eine klassische Bauform für statische Anwendungen wie Deckel, Flansche und Gehäuseverschraubungen.

Warum die Axialdichtung bei O-Ringen wichtig ist

Die Einbauart bestimmt, wie die Nut ausgelegt werden muss und in welche Richtung der Innendruck auf die Dichtung wirkt. Bei der Axialdichtung ist zu beachten, ob der Druck von innen oder von außen anliegt, denn davon hängt ab, an welcher Nutflanke der O-Ring abdichtet. Eine korrekt dimensionierte Nut mit passender Verpressung sorgt für sichere Dichtwirkung, ohne den O-Ring zu überlasten. Wer die Nut richtig auslegt, vermeidet Undichtigkeiten ebenso wie eine vorzeitige Schädigung der Dichtung.

Das Wichtigste in Kürze
  • Bei der Axialdichtung wirkt die Verpressung in Achsrichtung zwischen zwei planen Flächen.
  • Sie ist typisch für statische Anwendungen wie Flansche und Deckel.
  • Die Druckrichtung bestimmt, an welcher Nutflanke der O-Ring abdichtet.

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