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O-Ring Lexikon

Kautschuk

Kautschuk ist der unvernetzte Rohstoff, aus dem durch Vulkanisation ein Elastomer entsteht. Erst nach der Vernetzung erhält das Material die gummielastischen Eigenschaften eines O-Rings.

Was ist Kautschuk?

Kautschuk bezeichnet die langkettigen Polymere, die als Ausgangsstoff für Elastomere dienen. Im Rohzustand sind sie plastisch verformbar und noch nicht elastisch. Erst durch die Vulkanisation, also das Vernetzen der Polymerketten unter Wärme und Druck, wird aus dem Kautschuk ein dauerelastisches Elastomer. Man unterscheidet Naturkautschuk und synthetische Kautschuke. Für technische O-Ringe sind synthetische Sorten maßgeblich, etwa Fluorkautschuk (FKM) oder Perfluorkautschuk (FFKM), die hohe Beständigkeit gegen Temperatur und Medien bieten.

Warum Kautschuk bei O-Ringen wichtig ist

Die Wahl des Kautschuktyps bestimmt nahezu alle Eigenschaften der späteren Dichtung: Temperaturbereich, chemische Beständigkeit, Härte und Lebensdauer. Ein FKM-O-Ring verträgt andere Medien und Temperaturen als ein FFKM-O-Ring. Bei NH O-RING liegt der Fokus auf Hochleistungswerkstoffen, deren Kautschukbasis besonders breite Einsatzbereiche erlaubt. FFKM ist dabei gegen nahezu alle Medien beständig, deutlich breiter als FKM.

Werte aus dem NH-Sortiment

  • FKM75S: Einsatztemperatur −25/+200 °C, 75 ±5 Shore A
  • NH4700 (FFKM, ECOLAST): −20/+270 °C, 70 ±5 Shore A
  • FKMEX40: −40/+225 °C, 70 ±5 Shore A
Das Wichtigste in Kürze
  • Kautschuk ist der unvernetzte Rohstoff vor der Vulkanisation.
  • Erst die Vernetzung macht aus Kautschuk ein elastisches Elastomer.
  • Der Kautschuktyp legt Temperatur, Medienbeständigkeit und Härte fest.

Den passenden Werkstoff für Ihre Anwendung finden Sie in unserem Sortiment. Prüfen Sie die Beständigkeit je Werkstoff im Medienbeständigkeits-Tool.

Zum Beständigkeits-Tool →
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