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O-Ring Lexikon

Fertigungstoleranzen

Fertigungstoleranzen sind die zulässigen Maßabweichungen eines O-Rings vom Sollmaß. Sie legen fest, wie genau Innendurchmesser, Schnurstärke und weitere Maße eingehalten werden.

Was sind Fertigungstoleranzen?

Kein Bauteil lässt sich exakt auf den Sollwert fertigen. Fertigungstoleranzen geben deshalb an, innerhalb welcher Grenzen ein Maß liegen darf, damit der O-Ring noch als maßhaltig gilt. Für O-Ringe sind diese Toleranzen in Normen geregelt, etwa für Innendurchmesser und Schnurstärke. Auch Kennwerte wie Härte und Dichte werden mit Toleranzen angegeben, im NH-Sortiment die Härte mit ±5 Shore und die Dichte mit ±0,03 g/cm³.

Warum Fertigungstoleranzen bei O-Ringen wichtig sind

Die Toleranzen entscheiden darüber, ob ein O-Ring sicher in seinen Einbauraum passt und die geplante Verpressung erreicht. Liegt die Schnurstärke am unteren Toleranzrand, fällt die Verpressung geringer aus, liegt sie am oberen Rand, steigt sie. Für die Auslegung der Nut sollten daher immer die Toleranzen des O-Rings und des Einbauraums gemeinsam betrachtet werden. So bleibt die Dichtung auch in den ungünstigsten Maßkombinationen funktionsfähig.

Werte im NH-Sortiment

  • Härte: ±5 Shore
  • Dichte: ±0,03 g/cm³ (Ausnahme FKMEX40, Dichte auf Anfrage)
Das Wichtigste in Kürze
  • Fertigungstoleranzen sind die zulässigen Abweichungen vom Sollmaß.
  • Sie beeinflussen die Verpressung und damit die Dichtwirkung.
  • Toleranzen von O-Ring und Einbauraum gehören in der Auslegung zusammen.

Die maßgeblichen Toleranzen finden Sie in unserer Toleranzübersicht. Rechnen Sie Ihre Nut sicher aus mit unserer Nutberechnung.

Zur Nutberechnung →
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